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Lektion 5: Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • 5. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Diesen Gedanken kannst du auf jede Person, jede Situation oder jedes Ereignis anwenden, von denen du glaubst, dass sie dir Schmerz bereiten. Wende ihn gezielt auf alles an, was du für die Ursache deiner Aufregung hältst. Benenne dabei das Gefühl so, wie es sich für dich zeigt. Aufregung kann sich als Angst, Sorge, Depression, Beklemmung, Ärger, Hass, Eifersucht oder in anderer Form zeigen. Diese Formen scheinen verschieden zu sein. Das ist jedoch nicht so. Solange du das noch nicht erkennst, eignet sich jede einzelne Form als Übung. Wenn du denselben Leitgedanken auf jede Form getrennt anwendest, ist das der erste Schritt zu der Einsicht, dass sie alle gleich sind.


Wenn du den Gedanken auf eine bestimmte Ursache anwendest, nenne sowohl das Gefühl als auch das, was du dafür verantwortlich machst. Zum Beispiel:


Ich ärgere mich nicht über ___ aus dem Grund, den ich meine. Ich fürchte mich nicht vor ___ aus dem Grund, den ich meine.


Das ersetzt nicht die Übungszeiten, in denen du deinen Geist zuerst nach den "Quellen" der Aufregung absuchst, an die du glaubst, und nach den Gefühlen, von denen du denkst, dass sie daraus entstehen.


Diese Übungen können schwieriger sein als die vorherigen. Es kann sein, dass du manchen Dingen mehr Gewicht gibst als anderen. Wenn das passiert, beginne mit diesem Satz:


Es gibt keine kleinen Aufregungen. Sie alle stören den Frieden meines Geistes gleichermassen.


Dann durchsuche deinen Geist nach allem, was dich im Moment belastet, egal wie wichtig oder unwichtig es dir erscheint.


Vielleicht bemerkst du, dass du den Gedanken nicht auf jede Form der Aufregung gleich bereitwillig anwenden willst. Wenn das so ist, erinnere dich daran:


Ich kann nicht an einer Form der Aufregung festhalten und die anderen loslassen. Für diese Übungen will ich sie alle als gleich ansehen.


Durchsuche deinen Geist nicht länger als etwa eine Minute. Finde mehrere verschiedene Formen von Aufregung, unabhängig davon, wie bedeutend sie dir erscheinen. Wende den Leitgedanken auf jede einzelne an und nenne dabei sowohl die wahrgenommene Ursache als auch das Gefühl. Zum Beispiel:


Ich mache mir keine Sorgen über ___ aus dem Grund, den ich meine. Ich bin nicht deprimiert wegen ___ aus dem Grund, den ich meine.


Drei- bis viermal am Tag genügt.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


Eine ruhige Landschaft ohne erkennbaren Auslöser für Unruhe, Licht und Schatten verändern sich sanft.
Aufregung hat keinen wirklichen Ursprung in dem, was gesehen wird.

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