Lektion 30: Gott ist in allem, was ich sehe, weil Gott in meinem Geist ist
- Francine Ackermann
- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Der Gedanke für heute ist ein Sprungbrett zur Schau. Von diesem Gedanken aus wird sich dir die Welt öffnen. Du wirst sie anschauen und in ihr etwas sehen, was du zuvor nie gesehen hast. Gleichzeitig wirst du nichts mehr von dem sehen, was du früher gesehen hast.
Heute üben wir eine neue Art von "Projektion". Wir versuchen nicht mehr, das, was wir nicht mögen, nach aussen zu verlagern. Stattdessen versuchen wir, in der Welt das zu sehen, was in unserem Geist ist. Denn das, was wir sehen wollen, ist dort. So verbinden wir uns mit dem, was wir sehen, anstatt es von uns getrennt zu halten. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen der Schau und der Art, wie du jetzt siehst.
Der heutige Leitgedanke soll tagsüber so oft wie möglich angewendet werden. Wiederhole ihn ruhig für dich, wann immer du einen Moment Zeit hast. Sieh dich dabei um und versuche zu begreifen, dass der Gedanke für alles gilt, was du jetzt siehst oder sehen könntest, wenn es in deinem Blickfeld wäre.
Wirkliche Schau ist nicht auf "nah" oder "fern" begrenzt. Um dich langsam an diesen Gedanken zu gewöhnen, denke bei der Anwendung des Leitgedankens auch an Dinge, die ausserhalb deines aktuellen Blickfeldes liegen, genauso wie an jene, die du tatsächlich siehst.
Wirkliche Schau ist nicht nur nicht durch Raum begrenzt, sie ist auch nicht auf die körperlichen Augen angewiesen. Der Geist ist ihre einzige Quelle. Um dich auch an diesen Gedanken zu gewöhnen, widme einige Übungszeiten der Anwendung des Leitgedankens mit geschlossenen Augen. Nutze dabei jeden Gegenstand, der dir in den Sinn kommt, und schaue nach innen statt nach aussen. Der heutige Gedanke gilt für beides gleichermassen.
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