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Lektion 32: Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Heute wird die Idee von Ursache und Wirkung weitergeführt. Du bist nicht das Opfer der Welt, die du siehst, weil du sie selbst gemacht hast. So wie du sie gemacht hast, kannst du sie auch wieder loslassen. Ob du sie siehst oder nicht siehst, hängt von deinem Wunsch ab. Solange du sie willst, wirst du sie sehen. Wenn du sie nicht mehr willst, wirst du sie nicht mehr sehen.


Dieser Gedanke gilt – wie die vorherigen – für die äussere Welt und für die innere Welt. In Wahrheit sind beide dasselbe. Da du sie aber als verschieden erlebst, bestehen die heutigen Übungen aus zwei Teilen: einem für die Welt, die du ausserhalb von dir zu sehen glaubst, und einem für die Welt, die du in deinem Geist wahrnimmst. Versuche heute zu üben, beide als Vorstellungen in deinem eigenen Geist zu erkennen.


Beginne morgens und abends damit, den heutigen Gedanken zwei- oder dreimal zu wiederholen, während du dich in der Welt umsiehst, die du als ausserhalb von dir erlebst. Schliesse dann die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deine innere Welt. Versuche, beide gleich zu behandeln. Wiederhole den Gedanken ruhig, sooft du möchtest, während die Bilder deiner Vorstellung auftauchen.


Für diese beiden längeren Übungszeiten werden drei bis fünf Minuten empfohlen. Weniger als drei Minuten sollten es nicht sein. Wenn du die Übung als angenehm empfindest, kannst du auch länger üben. Wähle eine Zeit mit möglichst wenig Ablenkung, in der du innerlich bereit bist.


Setze die Übung tagsüber so oft wie möglich fort. Wiederhole den Gedanken langsam, während du entweder die äussere oder die innere Welt betrachtest. Welche von beiden du wählst, spielt keine Rolle.


Wende den heutigen Gedanken sofort an, wenn dich etwas belastet. Sage dir dann:


Ich habe diese Situation, so wie ich sie sehe, erfunden.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


Eine Person steht ruhig in einem vertrauten Raum; derselbe Raum erscheint gleichzeitig klar und leicht durchscheinend, als ob Wahrnehmung und Vorstellung sich überlagern.
Die Welt erscheint fest und selbstverständlich – und entsteht doch im eigenen Sehen.

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