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Lektion 347: Ärger muss von Urteil kommen. Urteil ist die Waffe, die ich gegen mich verwende, um das Wunder von mir fernzuhalten

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • 29. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Urteil trennt – das Wunder kehrt zurück, wenn Urteilen abgegeben wird.


Vater, ich will oft das, was gegen meinen wirklichen Willen geht, und lehne das ab, was mir eigentlich gegeben werden soll. Ordne meinen Geist neu, Vater. Er ist verwirrt und krank. Du hast mir Freiheit angeboten, und heute entscheide ich mich, diese Gabe anzunehmen. Darum gebe ich alles Urteilen dem Einen, den du mir gegeben hast, damit er für mich urteilt. Er sieht dasselbe wie ich, doch er erkennt die Wahrheit. Er schaut auf Schmerz und weiss, dass er nicht wirklich ist – und in diesem Wissen ist Heilung. Er bringt die Wunder, die meine Träume vor mir verbergen wollen. Lass ihn heute urteilen. Ich weiss selbst nicht, was mein Wille ist, doch er weiss sicher, dass es dein Wille ist. Er wird für mich sprechen und deine Wunder zu mir rufen.


Höre heute zu. Sei ganz still und lausche der sanften Stimme für Gott, die dir sagt, dass Gott dich bereits als den Sohn beurteilt hat, den er liebt.



Quintessenz

Urteil richtet sich immer gegen den eigenen Geist und hält Wunder fern. Wird das Urteilen abgegeben, kann eine andere Sicht eintreten – still, wahr und heilend.



Vielleicht laden dich diese Fragen heute ein, das Urteilen wirklich loszulassen.


  • Was verändert sich, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden muss, was wahr ist?

  • Welche Ruhe entsteht, wenn ich mein Urteilen vollständig abgebe?

  • Was wird möglich, wenn eine andere Sicht auf das schaut, was ich Schmerz nenne?

  • Wie fühlt es sich an, wenn mein Geist nicht mehr kämpfen muss, um recht zu haben?

  • Welche Wunder könnten erscheinen, wenn ich einfach still werde und zuhöre?


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


Ein enger Felsschluchtweg mit starken Schatten und sanftem Licht, das von den Steinwänden reflektiert wird.
Wo das Urteil endet, wird der Weg wieder sichtbar.

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