Lektion 339: Ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte
- Francine Ackermann
- 5. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wir empfangen, was wir erbitten – wenn wir klar erkennen, was wir wirklich wollen.
Niemand wünscht sich Schmerz. Doch man kann glauben, Schmerz sei Lust. Niemand möchte sein Glück meiden, doch man kann Freude als bedrohlich, gefährlich oder schmerzhaft missverstehen. Jeder empfängt, worum er bittet. Aber man kann verwirrt sein darüber, was man wirklich will und welchen Zustand man erreichen möchte. Wie kann man dann um etwas bitten, das man wirklich haben möchte, wenn man es erhält? Man kann unbewusst um etwas bitten, das Angst auslöst und Leiden bringt. Darum wollen wir heute beschliessen, nur um das zu bitten, was wir wirklich wollen – und nur darum. So verbringen wir diesen Tag ohne Angst, ohne Schmerz mit Freude zu verwechseln und ohne Furcht an die Stelle der Liebe zu setzen.
Vater, dies ist dein Tag. Ich möchte heute nichts alleine tun, sondern deine Stimme in allem hören, was ich tue. Ich möchte nur um das bitten, was du mir anbietest, und nur jene Gedanken annehmen, die du mit mir teilst.
Quintessenz
Der Geist bittet ständig um etwas, bewusst oder unbewusst. Verwirrte Wünsche bringen Angst. Klares Bitten – ausgerichtet auf das, was Gott gibt – führt zu Freude, Frieden und Furchtlosigkeit.
Vielleicht laden dich diese Fragen ein, heute bewusster zu wählen, was du wirklich erbittest?
Was wird möglich, wenn ich heute nur um das bitte, was mir wirklich dient?
Welche Klarheit entsteht, wenn ich nicht länger Wünsche aus Angst mit Wünschen aus Liebe verwechsle?
Welche Freiheit zeigt sich, wenn ich die Stimme der Liebe bitte, mich zu führen?
Was verändert sich, wenn ich aufhöre, unbewusst um Dinge zu bitten, die mich klein machen?
Welche Freude könnte auftauchen, wenn meine Bitten vollständig im Einklang mit Gottes Gedanken stehen?
https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs





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