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Lektion 29: Gott ist in allem, was ich sehe

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Der heutige Leitgedanke erklärt, warum du in allem Sinn und Zweck sehen kannst. Er erklärt, warum nichts getrennt, für sich oder unabhängig ist. Er erklärt auch, warum nichts von dem, was du siehst, aus sich selbst heraus Bedeutung hat. Tatsächlich erklärt dieser Gedanke alle Leitgedanken, die wir bisher geübt haben, und auch alle, die noch folgen. Er ist die ganze Grundlage für die Schau.


Es wird dir im Moment wahrscheinlich sehr schwerfallen, diesen Gedanken zu erfassen. Vielleicht erscheint er dir töricht, respektlos, sinnlos, komisch oder sogar anstössig. Natürlich ist Gott nicht in einem Tisch so, wie du ihn jetzt siehst. Und doch haben wir gestern betont, dass ein Tisch den Sinn und Zweck des Universums mit ihm teilt. Und was den Sinn und Zweck des Universums teilt, teilt auch den Sinn und Zweck seines Schöpfers.


Versuche deshalb heute, alle Dinge mit Liebe, Anerkennung und einem offenen Geist betrachten zu lernen. Du siehst sie jetzt noch nicht wirklich. Möchtest du erkennen, was in ihnen ist? Nichts ist so, wie es dir erscheint. Ihr heiliger Sinn und Zweck liegt jenseits deines begrenzten Blicks. Sobald dir die Schau die Heiligkeit zeigt, die die Welt erhellt, wirst du den heutigen Gedanken vollständig verstehen. Und du wirst dich wundern, wie du ihn jemals schwierig finden konntest.


Die sechs Übungszeiten von jeweils zwei Minuten folgen dem inzwischen vertrauten Muster. Beginne damit, den Leitgedanken zu wiederholen. Wende ihn dann auf zufällig ausgewählte Gegenstände um dich herum an und benenne jeden ganz konkret. Versuche zu vermeiden, selbst Ordnung in die Auswahl zu bringen. Gerade bei diesem Gedanken ist die Versuchung dazu gross, weil er dir so fremd erscheinen mag. Denke daran: Jede Ordnung, die du machst, ist der Wirklichkeit ebenso fremd.


Darum soll deine Aufzählung der Gegenstände so frei wie möglich von eigener Auswahl sein. Zum Beispiel:


Gott ist in diesem Kleiderbügel.

Gott ist in dieser Zeitschrift.

Gott ist in diesem Finger.

Gott ist in dieser Lampe.

Gott ist in jenem Körper.

Gott ist in jener Tür.

Gott ist in jenem Papierkorb.


Wiederhole den heutigen Gedanken zusätzlich zu den Übungszeiten mindestens einmal pro Stunde. Sieh dich dabei langsam um und sprich die Worte ruhig für dich. Ein- oder zweimal solltest du dabei ein Gefühl von Entspanntheit wahrnehmen.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


Ein ruhiger Raum mit alltäglichen Gegenständen wie Tisch, Lampe, Tasse, Kleidung und Papierkorb, die in sanftem Licht erscheinen.
In allem ist derselbe Sinn und Zweck gegenwärtig.

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