Lektion 312: Ich sehe alle Dinge so, wie ich sie haben möchte
- Francine Ackermann
- 8. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Welt erscheint so, wie ich sie sehen will – durch Urteile oder durch Liebe.
Wahrnehmung entsteht aus dem, was wir über etwas urteilen. Sobald wir ein Urteil gefällt haben, sehen wir die Dinge so, wie wir sie sehen wollen. Unsere Sicht zeigt uns nur das, was wir gewählt haben zu sehen. Es ist also unmöglich, etwas zu übersehen, das wir wirklich sehen möchten – oder etwas zu sehen, das wir gar nicht sehen wollen. Darum wird die wirkliche Welt ganz sicher erscheinen, wenn jemand sich entscheidet, mit den Augen des Heiligen Geistes zu schauen. Wer seine Zielsetzung – die Wahrheit zu sehen – zu seinem eigenen Ziel macht, wird die Welt in Liebe betrachten. Er sieht das, was Christus sehen möchte, und teilt seine Liebe zu allem, worauf er blickt.
Heute möchte ich nur auf eine Welt schauen, die frei ist von meinen eigenen Urteilen. Vater, das ist dein Wille für mich – und deshalb auch mein Wille.
Quintessenz
Was wir wahrnehmen, hängt von unserem inneren Urteil ab. Wenn wir die Sicht des Heiligen Geistes wählen, sehen wir die Welt durch die Augen der Liebe.
Kannst du dir vorstellen, dass diese Fragen dich sanft daran erinnern, wie machtvoll deine Wahl des Sehens ist – ohne dass du etwas richtig machen musst?
Welche Welt würde ich heute sehen, wenn ich sie mit den Augen der Liebe betrachten würde?
Was wäre möglich, wenn ich aufhörte zu urteilen und einfach wahrnähme, was ist?
Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich alles sehen wollte, was wirklich frei ist?
Welche Sicht des Heiligen Geistes steht mir gerade zur Verfügung, wenn ich sie zulasse?
Wenn ich heute alles mit Christus’ Augen sehen würde – was würde sich in mir entspannen?
https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs





Kommentare