Lektion 17: Ich sehe keine neutralen Dinge
- Francine Ackermann
- 17. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Der heutige Leitgedanke ist ein weiterer Schritt, um Ursache und Wirkung so zu erkennen, wie sie tatsächlich wirken. Du siehst keine neutralen Dinge, weil du keine neutralen Gedanken hast. Der Gedanke kommt immer zuerst, auch wenn du glaubst, es sei umgekehrt. So denkt die Welt nicht, aber so denkst du. Wäre es anders, hätte Wahrnehmung keine Ursache und würde selbst die Ursache der Wirklichkeit sein. Das ist angesichts ihrer wechselnden Natur kaum vorstellbar.
Wenn du den heutigen Gedanken übst, sage dir mit offenen Augen:
Ich sehe keine neutralen Dinge, weil ich keine neutralen Gedanken habe.
Sieh dich dann um und lass deinen Blick jeweils so lange auf einem Ding ruhen, dass du sagen kannst:
Ich sehe kein neutrales ___, weil meine Gedanken über ___ nicht neutral sind.
Zum Beispiel:
Ich sehe keine neutrale Wand, weil meine Gedanken über Wände nicht neutral sind. Ich sehe keinen neutralen Körper, weil meine Gedanken über Körper nicht neutral sind.
Wie immer ist es wichtig, keine Unterschiede zu machen zwischen dem, was du für belebt oder unbelebt hältst, angenehm oder unangenehm. Ganz gleich, was du glaubst: Du siehst nichts, was wirklich lebendig oder wirklich freudvoll ist. Das liegt daran, dass du dir bisher keines Gedankens bewusst bist, der wirklich wahr und deshalb wirklich glücklich ist.
Es werden drei oder vier besondere Übungszeiten empfohlen. Mindestens drei sind nötig, um den grösstmöglichen Nutzen zu haben, auch wenn Widerstand auftaucht. Wenn das geschieht, kannst du die Übungszeit auf weniger als etwa eine Minute verkürzen.
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