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Lektion 15: Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • 17. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Die Gedanken, von denen du glaubst, dass du sie denkst, erscheinen dir als Bilder. Gerade deshalb erkennst du nicht, dass sie nichts sind. Du glaubst, du denkst sie, und deshalb glaubst du, du siehst sie. So ist dein "Sehen" entstanden. Das ist die Aufgabe, die du den Augen deines Körpers gegeben hast. Das ist kein Sehen. Es ist Bildermachen. Es ersetzt das wirkliche Sehen durch Illusionen.


Dieser erste Gedanke über das Bildermachen, das du "Sehen" nennst, wird dir im Moment noch wenig bedeuten. Du wirst beginnen, ihn zu verstehen, wenn du kleine Lichtränder um vertraute Gegenstände siehst. Das ist der Anfang wirklicher Schau. Wenn das geschieht, kannst du sicher sein, dass wirkliche Schau folgen wird.


Im weiteren Verlauf kannst du verschiedene "Lichterlebnisse" haben. Sie können ganz unterschiedlich aussehen, manches davon unerwartet. Hab keine Angst davor. Sie zeigen an, dass du beginnst, wirklich zu sehen. Sie dauern nicht an, denn sie sind nur Zeichen für wahre Wahrnehmung und nicht Erkenntnis selbst. Diese Übungen bringen dir keine Erkenntnis. Sie bereiten nur den Weg dafür.


Wenn du den heutigen Gedanken übst, wiederhole ihn zuerst still für dich. Dann wende ihn auf das an, was du um dich herum siehst. Benenne den Gegenstand und lass deinen Blick darauf ruhen, während du sagst:


Dies ___ ist ein Bild, das ich gemacht habe.

Das ___ ist ein Bild, das ich gemacht habe.


Es ist nicht nötig, viele Gegenstände auszuwählen. Wichtig ist, jeden Gegenstand so lange anzusehen, wie du den Gedanken wiederholst. Der Gedanke soll jedes Mal langsam gesagt werden.


Während der Übungszeit von etwa einer Minute wirst du den Gedanken nur auf wenige Dinge anwenden können. Wähle sie möglichst zufällig aus. Wenn du dich unwohl fühlst, reicht auch weniger als eine Minute. Übe nicht mehr als dreimal, höchstens viermal am Tag. Der Gedanke kann jedoch jederzeit tagsüber angewendet werden, wenn es sinnvoll erscheint.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs

Eine Person blickt auf einfache Gegenstände, während durchscheinende Bildüberlagerungen zwischen Blick und Dingen erscheinen.
Das, was ich sehe, entsteht aus Bildern, die ich gemacht habe.

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