Lektion 14: Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen
- Francine Ackermann
- 14. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Der heutige Gedanke erklärt, warum eine bedeutungslose Welt nicht möglich ist. Was Gott nicht erschaffen hat, gibt es nicht. Und was wirklich existiert, ist so, wie Gott es erschaffen hat. Die Welt, die du siehst, gehört nicht zur Wirklichkeit. Sie ist von dir gemacht, und deshalb ist sie nicht wirklich.
Die heutigen Übungen machst du die ganze Zeit mit geschlossenen Augen. Die Zeit, in der du deinen Geist durchsuchst, soll kurz sein, höchstens eine Minute. Mach nicht mehr als drei Übungszeiten, ausser du fühlst dich dabei wohl. Wenn du dich wohl fühlst, dann liegt das daran, dass du verstehst, wofür die Übung da ist.
Dieser Leitgedanke hilft dir, die Bedeutungen loszulassen, die du auf die Welt gelegt hast, und stattdessen Gottes Wort zu sehen. Die ersten Schritte dabei können schwer sein und sogar weh tun. Manche können Angst auslösen. Aber du wirst nicht in der Angst stecken bleiben. Du wirst darüber hinausgehen. Der Weg führt zu voller Geborgenheit und zu vollkommenem Frieden.
Denke mit geschlossenen Augen an schlimme Dinge in der Welt, die dir einfallen. Nenne jedes einzelne, sobald es auftaucht, und sage dann, dass es nicht wirklich ist. Denn Gott hat es nicht erschaffen. Zum Beispiel:
Gott hat diesen Krieg nicht erschaffen, und deshalb ist er nicht wirklich. Gott hat diesen Flugzeugabsturz nicht erschaffen, und deshalb ist er nicht wirklich. Gott hat dieses Unglück [benenne es genau] nicht erschaffen, und deshalb ist es nicht wirklich.
Du kannst den Gedanken auch auf Dinge anwenden, von denen du befürchtest, dass sie dir oder jemandem passieren könnten, um den du dich sorgst. Benenne das Unglück jedes Mal ganz genau. Verwende keine allgemeinen Worte. Sag nicht: "Gott hat Krankheit nicht erschaffen", sondern zum Beispiel: "Gott hat Krebs nicht erschaffen" oder "Gott hat Herzinfarkte nicht erschaffen" – oder was auch immer dir Angst macht.
Das ist dein persönlicher Vorrat an Schrecklichem, den du da anschaust. Diese Dinge gehören zur Welt, die du siehst. Einiges davon teilen viele Menschen, anderes ist wie deine eigene persönliche Hölle. Das spielt keine Rolle. Was Gott nicht erschaffen hat, kann nur in deinem Geist existieren – getrennt von seinem. Darum hat es keine Bedeutung. Beende die Übung, indem du den Leitgedanken wiederholst:
Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.
Du kannst den Gedanken auch tagsüber anwenden, wenn dich etwas beunruhigt. Sei dabei konkret. Sag:
Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. Er hat [benenne die Situation, die dich beunruhigt] nicht erschaffen, und deshalb ist sie nicht wirklich.
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