Die letzten Lektionen – Einleitung
- Francine Ackermann
- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Ein stiller Übergang vom Denken ins Erinnern, geführt von Vergebung und Vertrauen.
Die letzten Lektionen sollen so wenig wie möglich mit Worten arbeiten. Worte dienen nur am Anfang des Übens, um uns daran zu erinnern, dass wir über sie hinausgehen wollen. Wir wenden uns an den, der uns auf dem Weg vorausgeht und unsere Schritte sicher macht. Ihm übergeben wir diese Lektionen – so wie wir ihm von jetzt an unser ganzes Leben anvertrauen. Denn wir möchten nicht wieder zurückkehren zu dem Glauben an Sünde, der die Welt hässlich, bedrohlich und zerstörerisch erscheinen liess, voller Angriff, Gefahr und Hoffnungslosigkeit.
Es gibt nur einen Weg, den Frieden zu finden, den Gott uns gegeben hat. Dies ist der Weg, den letztlich jeder gehen wird, weil Gott selbst dieses Ende festgelegt hat. Im Traum der Zeit wirkt er weit entfernt, doch in Wahrheit ist er schon jetzt da. Er führt uns bereits liebevoll und sicher auf dem Weg, den wir gehen sollen. Lass uns gemeinsam diesem Weg folgen und für unsere Brüder ein Beispiel sein, die ihn suchen, ihn aber noch nicht erkennen.
Wir widmen unseren Geist nun ganz diesem Ziel. Unsere Gedanken sollen der Erlösung dienen. Uns ist aufgetragen, der Welt zu vergeben. Dieses Ziel kommt von Gott, nicht von uns. Wir suchen das Ende des Traumes, so wie Gott es bestimmt hat. Und jedem, dem wir vergeben, werden wir als Teil Gottes selbst wiedererkennen. So kehrt die Erinnerung an Gott vollständig zu uns zurück.
Unsere Aufgabe hier ist es, uns an Gott zu erinnern, während wir auf der Erde sind. Gemeinsam teilen wir dieses Ziel. Dieses Erinnern trägt die Erinnerung an Gott in sich und zeigt uns den Weg zu seinem Frieden. Darum vergeben wir unserem Bruder, denn durch ihn wird uns dieser Weg geschenkt. In ihm liegt die Erlösung, die wir durch unsere Vergebung geben und empfangen.
Wir wollen dieses Jahr nicht beenden, ohne die Gabe anzunehmen, die Gott seinem heiligen Sohn versprochen hat. Uns ist vergeben. Wir sind vom Zorn erlöst, den wir Gott zugeschrieben hatten, und erkennen, dass er nur ein Traum war. Wir kehren zu geistiger Klarheit zurück und verstehen, dass Ärger, Angriff und Rache keine Wahrheit haben. Wir lagen einfach im Irrtum – nicht mehr. Und ein Vater zürnt seinem Sohn nicht, weil dieser die Wahrheit nicht erkannt hat.
So kommen wir ehrlich zu Gott und sagen, dass wir nicht verstanden haben, und bitten ihn, uns durch seine eigene Stimme zu lehren. Würde er seinen Sohn verletzen? Nein. Er antwortet und sagt: Dies ist mein Sohn, und alles, was mein ist, ist sein. Mehr kann niemand je empfangen, denn in diesen Worten liegt alles, was ist und was je sein wird.
Quintessenz
Erlösung geschieht durch das Loslassen von Irrtümern und das gemeinsame Erinnern an Gott durch Vergebung.
Was, wenn diese Fragen nichts von dir wollen, ausser ein wenig Raum?
Was wäre, wenn ich nicht mehr alles verstehen müsste, um weiterzugehen?
Wo folge ich vielleicht schon einem Weg, ohne ihn benennen zu können?
Was verändert sich, wenn Vergebung kein Ziel, sondern eine Haltung ist?
Wie fühlt es sich an, mein Denken einem grösseren Frieden zu überlassen?
Was, wenn Erinnern leichter ist als Suchen?
https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs





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