14. Was bin ich?
- Francine Ackermann
- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Erinnerung an das, was wir sind, wird durch gemeinsames Vergeben lebendig.
Ich bin Gottes Sohn – vollständig, geheilt und ganz. In mir spiegelt sich seine Liebe. In mir ist seine Schöpfung geheiligt, und ihr ewiges Leben ist gesichert. In mir ist die Liebe vollkommen, Angst unmöglich und Freude ohne Gegenteil. Ich bin das heilige Zuhause Gottes. Ich bin der Himmel, in dem seine Liebe wohnt. Ich bin seine Sündenlosigkeit selbst, denn in meiner Reinheit wohnt seine eigene.
Jetzt brauchen wir fast keine Worte mehr. Doch in den letzten Tagen dieses einen Jahres, das wir gemeinsam Gott gegeben haben, haben wir einen einzigen, gemeinsamen Zweck gefunden. So hast du dich mit mir verbunden, und darum bist du das, was ich bin. Was wir wirklich sind, lässt sich nicht in Worte fassen oder beschreiben. Doch unsere Aufgabe hier kann klar werden, und Worte können davon sprechen und sie lehren, wenn wir sie durch unser eigenes Beispiel belegen.
Wir sind die Bringer der Erlösung. Wir nehmen unsere Aufgabe an, diese Welt durch unsere gemeinsame Vergebung zu erlösen. Diese Gabe wird uns gegeben, weil wir sie geben. Wir sehen jeden als Bruder und nehmen alles als freundlich und gut wahr. Wir suchen keine Aufgabe jenseits der Himmelspforte. Die Erkenntnis wird zurückkehren, wenn wir unseren Teil getan haben. Unsere einzige Aufgabe ist es, der Wahrheit willkommen zu heissen.
Durch unsere Augen sieht die Schau Christi eine Welt, die frei ist von jedem Gedanken der Sünde. Durch unsere Ohren hören wir die Stimme für Gott, die verkündet, dass die Welt sündenlos ist. Unsere Geister verbinden sich miteinander, indem wir die Welt segnen. Aus diesem Einssein heraus rufen wir alle Brüder zu uns und laden sie ein, unseren Frieden mit uns zu teilen und unsere Freude zu vollenden.
Wir sind die heiligen Boten Gottes, die für ihn sprechen. Indem wir sein Wort zu jedem tragen, lernen wir, dass es bereits in unsere Herzen geschrieben ist. So ändert sich unser Verständnis davon, wozu wir gekommen sind und wem wir dienen. Wir bringen dem Sohn Gottes, der glaubte zu leiden, eine frohe Botschaft: Er ist erlöst. Und wenn er die Himmelspforte offen sieht, wird er eintreten und in Gottes Herz zurückkehren.
Quintessenz
Wir sind Gottes Sohn in vollkommener Ganzheit. Indem wir vergeben, erinnern wir uns an diese Wahrheit, teilen sie miteinander und tragen sie in die Welt zurück.
Vielleicht laden dich diese Fragen ein, nicht darüber nachzudenken, sondern still zu erkennen.
Was verändert sich, wenn ich nichts an mir verbessern muss, um ganz zu sein?
Wie fühlt es sich an, mich als das Zuhause Gottes zu erkennen?
Was wird möglich, wenn ich jeden als Bruder sehe – ohne Ausnahme?
Welche Ruhe entsteht, wenn meine einzige Aufgabe darin besteht, die Wahrheit willkommen zu heissen?
Was zeigt sich, wenn ich die Erlösung nicht mehr suche, sondern lebe?
https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs





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