Übungsbuch – Einleitung
- Francine Ackermann
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Das Textbuch liefert die theoretische Grundlage für diesen Kurs. Sie ist wichtig, damit die Übungen im Übungsbuch überhaupt Sinn machen. Doch erst durch das tatsächliche Üben wird das Ziel des Kurses erreichbar. Ein Geist, der nicht geschult ist, kommt nicht weit.
Dieses Übungsbuch hat deshalb nur ein Ziel: deinen Geist so zu trainieren, dass er lernt, auf eine neue Weise zu denken – so, wie es im Textbuch beschrieben wird.
Die Übungen selbst sind sehr einfach. Sie brauchen nicht viel Zeit, und es spielt keine Rolle, wo du sie machst. Du musst dich nicht vorbereiten. Die Schulung dauert ein Jahr. Es gibt insgesamt 365 Lektionen. Nimm dir bitte nicht vor, mehr als eine Lektion pro Tag zu machen.
Das Übungsbuch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil geht es darum, die Art und Weise aufzulösen, wie du die Welt jetzt siehst. Im zweiten Teil geht es darum, die wahre Wahrnehmung zu lernen. Abgesehen von den Wiederholungen hat jede Tageslektion einen zentralen Leitgedanken. Dieser wird zu Beginn genannt. Danach wird erklärt, wie dieser Gedanke an diesem Tag geübt werden soll.
Das Ziel des Übungsbuches ist es, deinen Geist Schritt für Schritt an eine völlig andere Sicht auf dich selbst, auf andere Menschen und auf die ganze Welt zu gewöhnen. Die Übungen sind so aufgebaut, dass du lernst, jeden Gedanken auf alles zu übertragen – auf jede Situation, jede Person und jedes Ding, das du wahrnimmst.
Diese Übertragung funktioniert bei der wahren Wahrnehmung anders als bei dem, was du aus der Welt kennst. Wenn du die wahre Wahrnehmung einmal wirklich in Bezug auf einen Menschen oder eine Situation erfahren hast, dann überträgt sie sich automatisch auf alles. Wenn du jedoch auch nur eine einzige Ausnahme machst, wird die wahre Wahrnehmung insgesamt blockiert.
Es gibt nur zwei grundlegende Regeln, die du beachten sollst. Erstens: Wende die Übungen genau so konkret an, wie es beschrieben wird. Das hilft dir, die Gedanken später ganz natürlich auf alles zu übertragen. Zweitens: Entscheide nicht selbst, dass es bestimmte Menschen, Situationen oder Dinge gibt, auf die ein Gedanke nicht zutrifft. Das würde den Lernprozess stören. Wahre Wahrnehmung kennt keine Grenzen. Sie ist das genaue Gegenteil der Art, wie du jetzt siehst.
Insgesamt dienen die Übungen dazu, deine Fähigkeit zu stärken, die Gedanken auf alles auszudehnen. Das erfordert keine Anstrengung von dir. Die Übungen selbst sind so gemacht, dass diese Ausdehnung von allein geschieht.
Manche Gedanken werden dir vielleicht schwer glaubhaft erscheinen. Andere könnten dich überraschen. Das ist völlig in Ordnung. Du wirst nicht gebeten, sie zu beurteilen. Du musst sie nicht glauben, nicht akzeptieren und nicht einmal mögen. Du wirst nur gebeten, sie anzuwenden – so, wie es angegeben ist. Durch das Anwenden wirst du ihre Bedeutung erkennen, und dadurch wirst du erfahren, dass sie wahr sind.
Behalte nur eines im Sinn: Du brauchst die Gedanken nicht zu glauben. Du brauchst sie nicht anzunehmen. Du darfst ihnen sogar widerstehen. All das macht nichts. Es schmälert ihre Wirkung nicht. Wichtig ist nur, dass du bei der Anwendung keine Ausnahmen machst. Wende die Gedanken an – egal, wie du dich dabei fühlst. Mehr ist nicht erforderlich.
https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


![Lektion 2: Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.](https://static.wixstatic.com/media/7ff092_aae47b8e8da9415b9edca543cecb1e39~mv2.jpeg/v1/fill/w_980,h_980,al_c,q_85,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/7ff092_aae47b8e8da9415b9edca543cecb1e39~mv2.jpeg)
![Lektion 1: Nichts, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], bedeutet etwas.](https://static.wixstatic.com/media/7ff092_8cd3a35f5f814fa08b286fa16f438ec0~mv2.jpeg/v1/fill/w_980,h_980,al_c,q_85,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/7ff092_8cd3a35f5f814fa08b286fa16f438ec0~mv2.jpeg)
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