Lektion 45: Gott ist der Geist, mit dem ich denke
- Francine Ackermann
- vor 11 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Der heutige Gedanke zeigt, was deine wirklichen Gedanken sind. Sie sind nicht das, was du gewöhnlich für deine Gedanken hältst – so wie das, was du zu sehen meinst, nichts mit wahrer Schau zu tun hat. Zwischen dem, was wirklich ist, und dem, was du für wirklich hältst, besteht keine Verbindung. Deine vermeintlichen Gedanken ähneln deinen wirklichen Gedanken in keiner Weise. Und das, was du zu sehen glaubst, hat nichts mit dem zu tun, was die Schau dir zeigen wird.
Du denkst mit Gottes Geist. Darum teilst du deine Gedanken mit ihm, wie er die seinen mit dir teilt. Es sind dieselben Gedanken, weil sie aus demselben Geist stammen. Teilen heisst eins sein. Gedanken verlassen ihre Quelle nicht. Darum sind deine Gedanken im Geist Gottes – so wie du selbst. Und weil er in deinem Geist ist, sind auch sie dort. Wie du ein Teil seines Geistes bist, so sind deine Gedanken Teil seines Geistes.
Wo sind also deine wirklichen Gedanken? Heute wollen wir sie finden. Wir müssen sie in deinem Geist suchen, denn dort sind sie. Sie können ihre Quelle nicht verlassen haben. Was im Geist Gottes gedacht wird, ist ewig, weil es zur Schöpfung gehört.
Die drei Übungszeiten heute dauern jeweils fünf Minuten. Wie gestern versuchen wir, das Unwirkliche hinter uns zu lassen und das Wirkliche zu finden. Wir stellen die Welt zurück, um die Wahrheit zu suchen. Wir lassen uns nicht von den Gedanken der Welt abhalten. Und wir glauben nicht, dass das, was Gott will, unmöglich sei. Nur das, was Gott will, ist wirklich möglich.
Wir versuchen auch zu verstehen, dass wir nur das wollen, was Gott für uns will. Und dass wir darin nicht scheitern können. Es gibt allen Grund, zuversichtlich zu sein. Denn es ist Gottes Wille.
Beginne mit geschlossenen Augen und wiederhole den Leitgedanken. Denke danach einige Gedanken, die dazu passen. Nach vier oder fünf solchen Gedanken wiederhole den Leitgedanken erneut und sage dir sanft:
Meine wirklichen Gedanken sind in meinem Geist.
Ich möchte sie gerne finden.
Versuche dann, an den unwirklichen Gedanken vorbeizugehen und das Ewige zu erreichen.
Unter all den sinnlosen Gedanken, die deinen Geist füllen, liegen die Gedanken, die du am Anfang mit Gott gedacht hast. Sie sind unverändert da. Sie waren immer da und werden immer da sein. Alles andere verändert sich. Doch das Fundament bleibt unveränderlich.
Auf dieses Fundament richten sich die heutigen Übungen. Hier ist dein Geist mit Gottes Geist verbunden. Hier sind eure Gedanken eins. Nähere dich dieser Übung wie einem heiligen Ort. Du erreichst vielleicht noch nicht vollständig, was das bedeutet. Doch es ist keine gedankliche Spielerei. Es ist eine Übung in Heiligkeit und ein Schritt in Richtung Himmel.
Erinnere dich tagsüber in kurzen Übungen an die Heiligkeit des Geistes, mit dem du denkst. Halte für einen Moment inne. Lass Gedanken los, die diesem Geist nicht entsprechen. Und danke für die Gedanken, die du mit Gott teilst.
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