Lektion 22: Was ich sehe, ist eine Form von Rache
- Francine Ackermann
- vor 23 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Der heutige Leitgedanke beschreibt genau, wie jemand die Welt sehen muss, der Angriffsgedanken in seinem Geist trägt. Nachdem er seinen Ärger auf die Welt projiziert hat, sieht er, wie die Rache scheinbar zum Gegenangriff ansetzt. Sein eigener Angriff erscheint ihm dann als Selbstverteidigung. So entsteht ein sich verstärkender Kreislauf, der immer schlimmer wird, bis er bereit ist, seine Sichtweise zu verändern. Andernfalls füllen Gedanken von Angriff und Gegenangriff seinen Geist und bevölkern seine ganze Welt. Wie könnte darin noch Frieden möglich sein?
Gerade dieser brutalen Vorstellung willst du entkommen. Ist es nicht eine gute Nachricht zu hören, dass sie nicht wirklich ist? Ist es nicht erleichternd zu erkennen, dass es einen Ausweg gibt? Du hast selbst gemacht, was du zerstören, hassen, angreifen oder töten willst. Alles, wovor du Angst hast, existiert nicht.
Sieh dir heute mindestens fünfmal die Welt um dich herum an, jedes Mal mindestens eine Minute lang. Während deine Augen langsam von einem Gegenstand zum nächsten und von einem Körper zum anderen wandern, sage dir:
Ich sehe nur das Vergängliche.
Ich sehe nichts, was von Dauer ist.
Was ich sehe, ist nicht wirklich.
Was ich sehe, ist eine Form von Rache.
Am Ende jeder Übungszeit frage dich:
Ist das die Welt, die ich wirklich sehen will?
Die Antwort ist eindeutig.
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