Lektion 21: Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen
- Francine Ackermann
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Der heutige Leitgedanke setzt den vorherigen fort und erweitert ihn. Diesmal brauchst du neben den Anwendungen im Alltag auch feste Übungszeiten mit Geisteserforschung. Fünf Übungszeiten werden dringend empfohlen. Jede soll eine ganze Minute dauern.
Beginne jede Übungszeit damit, den Leitgedanken zu wiederholen. Schliesse dann die Augen und suche in deinem Geist nach Situationen aus der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, von denen du erwartest, dass sie Ärger auslösen. Ärger kann jede Form annehmen: von leichter Verärgerung bis zu starker Wut. Wie stark es sich anfühlt, spielt keine Rolle. Du wirst mehr und mehr merken, dass leichter Verdruss nur ein Schleier über heftiger Wut ist.
Darum versuche, in den Übungszeiten keine "kleinen" Ärgergedanken zu übersehen. Denk daran: Du verstehst nicht wirklich, was deinen Ärger auslöst, und was du darüber glaubst, bedeutet nichts. Vielleicht willst du bei manchen Personen oder Situationen länger bleiben, weil sie dir "offensichtlicher" erscheinen. Das stimmt nicht. Es ist nur ein Beispiel für die Überzeugung, dass manche Formen von Angriff eher gerechtfertigt sind als andere.
Während du deinen Geist nach allen Formen von Angriffsgedanken durchsuchen, nimm jede einzelne und sage dir:
Ich bin entschlossen, ___ [Name der Person] anders zu sehen. Ich bin entschlossen, ___ [benenne die Situation genau] anders zu sehen.
Versuche, so konkret wie möglich zu sein. Du kannst deinen Ärger zum Beispiel auf eine bestimmte Eigenschaft einer bestimmten Person richten und glauben, er sei nur darauf bezogen. Wenn du so wahrnimmst, sage:
Ich bin entschlossen, ___ [benenne die Eigenschaft genau] von ___ [Name der Person] anders zu sehen.
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