top of page

Lektion 2: Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • 2. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Bei dieser Übung gehst du genauso vor wie bei der ersten. Schau dich zuerst in deiner direkten Umgebung um. Wende den Gedanken auf alles an, was dir ins Auge fällt. Dann weite deinen Blick. Dreh den Kopf nach links und rechts, und wenn es geht, auch nach hinten. Beziehe alles mit ein, was du sehen kannst. Mach dabei möglichst keine Unterschiede. Such dir nichts Bestimmtes aus und versuche nicht, alles systematisch abzudecken.


Lass deinen Blick einfach locker wandern. Achte nicht auf Grösse, Farbe, Form oder darauf, wie wichtig dir etwas erscheint. Nimm die Dinge einfach wahr, so wie sie gerade auftauchen. Ein Kopf ist dabei nicht wichtiger als ein Knopf, eine Fliege nicht wichtiger als eine Fliese, ein Arm nicht wichtiger als ein Apfel. Das einzige Kriterium ist: Du siehst es – also wendest du den Gedanken darauf an. Versuche nichts absichtlich einzuschliessen, aber lass auch nichts bewusst aussen vor.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


ALT-Text: Eine ausgeglichene Landschaft, in der natürliche Elemente ohne Hervorhebung gleichwertig nebeneinander erscheinen.
Die Bedeutung liegt nicht in den Dingen, sondern in dem Blick, der auf ihnen ruht.

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page