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Lektion 1: Nichts, was ich in diesem Raum sehe [auf dieser Strasse, von diesem Fenster aus, an diesem Ort], bedeutet etwas.

  • Autorenbild: Francine Ackermann
    Francine Ackermann
  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Schau dich langsam um. Alles, was du gerade siehst, hat für sich genommen keine feste Bedeutung. Die Dinge sind einfach da, ohne dass sie etwas Bestimmtes aussagen müssen.


Sag dir bei einzelnen Dingen ganz konkret:

Dieser Tisch bedeutet nichts.

Dieser Stuhl bedeutet nichts.

Diese Hand bedeutet nichts.

Dieser Fuss bedeutet nichts.

Dieser Stift bedeutet nichts.


Dann richte deinen Blick weiter nach aussen, über das hinaus, was direkt bei dir ist:

Diese Tür bedeutet nichts.

Dieser Körper bedeutet nichts.

Diese Lampe bedeutet nichts.

Dieses Zeichen bedeutet nichts.

Dieser Schatten bedeutet nichts.


Dabei ist es wichtig zu verstehen: Es gibt keinen Unterschied zwischen den Dingen. Gross oder klein, nah oder fern – alles wird gleich behandelt. Genau das ist der Sinn dieser Übung.


Wende diesen Gedanken einfach auf das an, was du siehst, ohne auszuwählen oder zu bewerten. Du musst nicht alles erfassen und nichts perfekt machen. Achte nur darauf, nichts absichtlich auszuschliessen.


Die Übung soll kurz sein. Ein- bis zweimal am Tag reicht, am besten morgens und abends. Bleib etwa eine Minute dabei. Wenn es sich gehetzt anfühlt, hör früher auf. Ein Gefühl von Ruhe und Entspanntheit ist wichtiger als Genauigkeit.


https://lektionen.acim.org/de Hier findest du die offizielle deutsche Seite zum Kurs


Ein stiller Raum, in dem vertraute Formen allmählich weicher werden und in Offenheit übergehen.
Ein Ort zum Üben, nicht zum Verstehen.

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Epilog

Dieser Kurs ist ein Anfang, kein Abschluss. Ein Freund geht mit dir. Du bist nicht allein. Niemand, der ihn ruft, ruft vergeblich. Was auch immer dich belastet – du kannst sicher sein, dass er die Ant

 
 
 

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